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banner4Wie wirken sie wirklich?

Zahnschmelz und Dentin bestehen aus einem sehr harten, mineralischem und kristallinem Material, dem „Apatit“.

An der Zahnoberfläche findet ein dauerhafter Austausch von Materialien aus der Zahnsubstanz mit ihrer Umgebung statt, mit Speichel, Zahnbelag und allem was sich im Mund befindet. Bei dieser Demineralisierung und Remineralisierung des Zahnens soll idealerweise ein Gleichgewicht herrschen. Nach heutigem Wissenstand beeinflusst Fluorid dieses Gleichgewicht zugunsten der Zahnsubstanz.

Wissenschaftlich nachgewiesen beruht die kariesreduzierende Wirkung von Fluorid auf dem gelösten Fluorid im Speichel an der Schmelzoberfläche, indem es die Demineralisierung hemmt und die Remineralisierung auch im leicht sauren Mundmilieu unterstützt. Kalziumionen und Phosphationen in der Umgebungsflüssigkeit reichen nicht aus, um das mineralische Gleichgewicht des Zahnes zu erhalten. Zur Kariesvorbeugung ist deshalb eine permanente Fluoridzufuhr in ausreichender Menge entscheidend. Hierzu leisten fluoridierte Zahnpasten einen wichtigen Beitrag.

Nachfolgend ein kleiner Überblick über die Empfehlungen der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- Kieferheilkunde) und der SSO (Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft):

  • Ab dem ersten Zahn einmal täglich mit Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt 500 ppm) putzen.
  • Ab dem 2. Lebensjahr zweimal täglich mit Kinderzahnpasta putzen
  • Ab dem fünften Lebensjahr zweimal täglich mit Junior Zahnpasta (Fluorid 1000-1500 ppm)
  • Ab dem 12ten Lebensjahr 2 x täglich mit Erwachsenenzahnpasta putzen


Weitere Fluoridierungsmaßnahmen bitte immer mit Ihrer(m) Zahn(ärztin)arzt abstimmen.

Fluorid giftig?
In den Medien kursieren immer wieder Warnungen vor Fluoriden in der Zahnpflege. Trotz klarer Aussage der Wissenschaft zur nachweislichen Wirksamkeit und zur völligen Unschädlichkeit richtig dosierter Fluoridanwendung wird eine schleichende Vergiftung durch fluoridierte Zahnpasta befürchtet. Vor dem Hintergrund, dass reines Fluor aggressiv und giftig ist, sind diese Bedenken verständlich. Fluorid ist aber ein Salz und hat kaum etwas mit dem reinen Fluor zu tun. Genau so wenig wie Kochsalz (Natriumchlorid) mit reinem Chlor in Wirkung und Anwendung vergleichbar wäre. Natürlich gilt für Fluoride wie für alles andere auch, dass überdosiert werden kann. Eine praktisch gut anwendbare korrekte Dosierung kann den obenstehenden Empfehlungen der DGZMK und der SSO entnommen werden.
 
Können fluoridfreie Zahnpasten empfohlen werden?
Prinzipiell gilt „ein sauberer Zahn wird nicht krank“, diese Erkenntnis ist wesentlich älter als die Anwendung von Fluoriden in der Mundhygiene.

Wem also die Wissenschaft die Bedenken zu Fluoriden in der Zahnpasta nicht nehmen kann, der sollte dringend darauf achten, eine wirklich intensive Mundhygiene zu betrieben. Auf Fluorid in der Zahnpasta verzichten heißt auch auf die zusätzliche kariesprophylaktische Wirkung von Fluorid zu verzichten.

Bestimmte Zahnpasten enthalten Hydroxylapatit (ähnlich der Zahnsubstanz). Diesem Inhaltsstoff wird eine schützende Wirkung zuerkannt, indem sich diese Partikel dem Säureangriff auf den Zahn „opfern“. Es gibt noch keine Studien, die dies nachweisen würden, weshalb hier noch nicht von einem Fluoridersatz gesprochen werden. Noch nicht publizierte klinische Beobachtungen scheinen jedoch eine Schutzwirkung vor Karies ähnlich dem Fluorid zu bestätigen.
Auch Zahnpasten, die auf natürlicher und biologischer Basis desinfizierend wirken, wie nachgewiesenermaßen die „Daun Shiri“ Zahnpasta auf Basis des wässrigen Extraktes der Betelpfeffer-Blätter ( Piper betle ) sind hilfreich, wenn auf fluoridhaltige Zahnpasta verzichtet wird.


Wir meinen deshalb, dass bei exzellenter Mundhygiene auf Fluorid verzichtet werden kann. Sinnvoll ist dann die Anwendung von hydroxylapatithaltigen Zahnpasten oder effektiv desinfizierenden Zahnpasten.

Wie wirken sie wirklich? Zahnschmelz und Dentin bestehen aus einem sehr harten, mineralischem und kristallinem Material, dem „Apatit“ . An der Zahnoberfläche findet ein dauerhafter... mehr erfahren »
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Unsere Meinung zu Fluoriden

banner4Wie wirken sie wirklich?

Zahnschmelz und Dentin bestehen aus einem sehr harten, mineralischem und kristallinem Material, dem „Apatit“.

An der Zahnoberfläche findet ein dauerhafter Austausch von Materialien aus der Zahnsubstanz mit ihrer Umgebung statt, mit Speichel, Zahnbelag und allem was sich im Mund befindet. Bei dieser Demineralisierung und Remineralisierung des Zahnens soll idealerweise ein Gleichgewicht herrschen. Nach heutigem Wissenstand beeinflusst Fluorid dieses Gleichgewicht zugunsten der Zahnsubstanz.

Wissenschaftlich nachgewiesen beruht die kariesreduzierende Wirkung von Fluorid auf dem gelösten Fluorid im Speichel an der Schmelzoberfläche, indem es die Demineralisierung hemmt und die Remineralisierung auch im leicht sauren Mundmilieu unterstützt. Kalziumionen und Phosphationen in der Umgebungsflüssigkeit reichen nicht aus, um das mineralische Gleichgewicht des Zahnes zu erhalten. Zur Kariesvorbeugung ist deshalb eine permanente Fluoridzufuhr in ausreichender Menge entscheidend. Hierzu leisten fluoridierte Zahnpasten einen wichtigen Beitrag.

Nachfolgend ein kleiner Überblick über die Empfehlungen der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- Kieferheilkunde) und der SSO (Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft):

  • Ab dem ersten Zahn einmal täglich mit Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt 500 ppm) putzen.
  • Ab dem 2. Lebensjahr zweimal täglich mit Kinderzahnpasta putzen
  • Ab dem fünften Lebensjahr zweimal täglich mit Junior Zahnpasta (Fluorid 1000-1500 ppm)
  • Ab dem 12ten Lebensjahr 2 x täglich mit Erwachsenenzahnpasta putzen


Weitere Fluoridierungsmaßnahmen bitte immer mit Ihrer(m) Zahn(ärztin)arzt abstimmen.

Fluorid giftig?
In den Medien kursieren immer wieder Warnungen vor Fluoriden in der Zahnpflege. Trotz klarer Aussage der Wissenschaft zur nachweislichen Wirksamkeit und zur völligen Unschädlichkeit richtig dosierter Fluoridanwendung wird eine schleichende Vergiftung durch fluoridierte Zahnpasta befürchtet. Vor dem Hintergrund, dass reines Fluor aggressiv und giftig ist, sind diese Bedenken verständlich. Fluorid ist aber ein Salz und hat kaum etwas mit dem reinen Fluor zu tun. Genau so wenig wie Kochsalz (Natriumchlorid) mit reinem Chlor in Wirkung und Anwendung vergleichbar wäre. Natürlich gilt für Fluoride wie für alles andere auch, dass überdosiert werden kann. Eine praktisch gut anwendbare korrekte Dosierung kann den obenstehenden Empfehlungen der DGZMK und der SSO entnommen werden.
 
Können fluoridfreie Zahnpasten empfohlen werden?
Prinzipiell gilt „ein sauberer Zahn wird nicht krank“, diese Erkenntnis ist wesentlich älter als die Anwendung von Fluoriden in der Mundhygiene.

Wem also die Wissenschaft die Bedenken zu Fluoriden in der Zahnpasta nicht nehmen kann, der sollte dringend darauf achten, eine wirklich intensive Mundhygiene zu betrieben. Auf Fluorid in der Zahnpasta verzichten heißt auch auf die zusätzliche kariesprophylaktische Wirkung von Fluorid zu verzichten.

Bestimmte Zahnpasten enthalten Hydroxylapatit (ähnlich der Zahnsubstanz). Diesem Inhaltsstoff wird eine schützende Wirkung zuerkannt, indem sich diese Partikel dem Säureangriff auf den Zahn „opfern“. Es gibt noch keine Studien, die dies nachweisen würden, weshalb hier noch nicht von einem Fluoridersatz gesprochen werden. Noch nicht publizierte klinische Beobachtungen scheinen jedoch eine Schutzwirkung vor Karies ähnlich dem Fluorid zu bestätigen.
Auch Zahnpasten, die auf natürlicher und biologischer Basis desinfizierend wirken, wie nachgewiesenermaßen die „Daun Shiri“ Zahnpasta auf Basis des wässrigen Extraktes der Betelpfeffer-Blätter ( Piper betle ) sind hilfreich, wenn auf fluoridhaltige Zahnpasta verzichtet wird.


Wir meinen deshalb, dass bei exzellenter Mundhygiene auf Fluorid verzichtet werden kann. Sinnvoll ist dann die Anwendung von hydroxylapatithaltigen Zahnpasten oder effektiv desinfizierenden Zahnpasten.